Kriegerdenkmal Dönberg

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Am 23. Juni 1929 weihte der Dönberger Krieger- und Landwehrverein in Anwesenheit der Dönberger Bürger und aller Vereine das Kriegerdenkmal am Neuen Weg ein. Es war mit den finanziellen Mitteln des Vereins und Spenden von Dönberger Bürgern errichtet worden. Entworfen wurde das Denkmal vom Stadtbaurat Prahl aus Neviges. In seiner Ursprungsform bestand das Kriegerdenkmal aus einem Vorhof, auf dem sich die Vereine aufstellen konnten, dann folgte ein fünf Meter hoher Pfeiler aus gemauerten Bruchsteinen mit dem Eisernen Kreuz und dann ein halbkreisförmiger Ehrenhof, der von einer Bruchsteinmauer begrenzt wurde, an der zwei Sandsteinplatten mit den Namen der Vermissten angebracht worden waren. Die Vereinsmitglieder legten selber Hand an und mauerten oder kümmerten sich um die Gestaltung der Grünanlage.

Das Denkmal auf einer Postkarte. (Bild ergänzt am 22.12.2025)

Zur Einweihung sprachen nach der Begrüßung durch den Vereinsvorsitzenden Artur Frauenhoff die beiden Ortsgeistlichen und Bürgermeister Hochstein aus Neviges, der die Weiherede hielt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg beauftragte der Verein, der inzwischen seinen Namen in „Kameraden-Verein Dönberg e.V.“ geändert hatte, die Kunst und Metallgießerei Ernst Straßaacker aus Südssen mit der Anfertigung von zwei großen und zwei kleinen Bronzetafeln für die Opfer der Weltkriege. Am 15. November 1953 wurde das Denkmal dann erneut eingeweiht.

Außerdem wurde auf dem Eisernen Kreuz die Jahreszahlen des Zweiten Weltkrieges ergänzt.

1966 wurde die Gedenkstätte erneut umgestaltet. Der Vorhof wurde vergrößert und eine das Gelände zur Straße abschließende Pforte wurde entfernt.1

Update vom 22.12.2025

Am letzten Augustwochenende des Jahres 2025 wurden drei der vier Tafeln von Bronzedieben gestohlen. Die vierte konnten sie vermutlich nicht entwenden.2 Schon im Oktober wurden die Tafeln ersetzt. Zwar nicht aus Bronze, dafür aber aus diebstahlunempfindlichen Hochdrucklaminat. Hergestellt hat die Tafeln der Schreiner Ulrich Eckermann, der diese anschließend dem Dönberger Bürgerverein schenkte. So ist der materielle Schaden weiterhin vorhanden, die Erinnerung an die Namen der Gefallenen kann wieder gepflegt werden.3

Position des Denkmals auf der Karte

Fußnoten:

  1. RMK, S. 268. ↩︎
  2. Bronze-Diebstahl auf dem Dönberg, in: Wuppertaler Rundschau vom 6. September 2025. ↩︎
  3. Gestohlene Tafeln auf dem Dönberg ersetzt, in: Wuppertaler Rundschau vom 4. Oktober 2025. ↩︎

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