Denkmal zur Erinnerung an das 100 jährige Jubiläum der DEVK
1886 wurde in Breslau die „Sterbekasse der Beamten und Arbeiter im Bezirke der Königlichen Eisenbahndirektion zu Breslau“ gegründet. 1889 gründete sich in Berlin der „Brandversicherungs-Verein Preußischer Staatseisenbahn-Beamten“. Beide Versicherungen richteten sich mit ihren Leistungen explizit an die Bedürfnisse von Eisenbahnern und ihren Familien. Mehrfach wechselten beide Versicherungen ihren Namen und schlossen sich nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs zusammen, um den Verlust an Mitgliedern durch die Deutsche Teilung und die Kriegsfolgen auszugleichen. Es entstand die „Deutsche Eisenbahn-Versicherungskasse, Allgemeiner Versicherungsverein a. G., Sitz Berlin“, kurz DEVK. 1953 zog die DEVK nach Köln und weitete ihr Angebot immer weiter aus, auch für Nicht-Eisenbahner*innen, hat bis heute aber immer noch spezielle Angebote für diese Berufsgruppe.1

In Wuppertal ist die Regionaldirektion an der Friedrich-Engels-Allee 20 zu Hause. Zum 100. Jubiläum der Gründung der Sterbekasse wurde 1986, so verrät es die Plakette, ein Kunstwerk von Wolfgang Göddertz aufgestellt. Sie zeigte auf einem „Original-Bahnunterbau“ Edelstahlreifen, die den Radreifen einer Dampflok der Baureihe 03 nachbilden sollen. Es zeigt außerdem von der Seite das Jubiläumslogo der DEVK mit der Zahl 100. Die Plakette verrät, dass das Kunstwerk aus Anlass des 100 jährigen Jubiläums der DEVK/L im Jahr 1986 geschaffen wurde.

Wolfgang Göddertz wurde 1944 nahe Grevenbroich geboren und entwarf als Metallbildhauer zahlreiche Plastiken und Brunnen für den öffentlichen Raum. Seine Arbeiten wurden international in zahlreichen Ausstellungen in Köln, Bonn, Düsseldorf, den Niederlanden, Frankreich, Österreich, Israel, Schweiz, Ägypten, Kolumbien und Italien ausgestellt. Er starb 2016 im Alter von 1976.2