Der junge Engels

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Im Jahr 2020, dem Engels-Jubiläumsjahr, entstand im Rahmen des Projekts „When robots make art“ eine Skulptur des jungen Friedrich Engels. „Die Arbeit wirft Fragen nach Autorschaft, Kreativität und dem Verhältnis von Mensch und Maschine auf – zentrale Themen auch im Denken von Friedrich Engels.“, beschrieb die Pressestelle der Stadt Wuppertal die Bedeutung der Plastik.

Sie zeigt den jungen Engels, aufrecht stehend, mit einem Kittel und an den Seiten angelegten Armen, Nase, Augenbrauen und Haare sind angedeutet.

Seit Mai 2025 steht die Skulptur des Wuppertaler Bildhauers Eckehard Lowitsch im neuen Eingangsbereich des Museum Industriekultur, zwischen Engels-Haus und Museum für Frühindustrialisierung. Die Aufstellung unterstützte der Förderverein Historisches Zentrum e.V.1

Enthüllt wurde die Plastik aus massivem Cortenstahl von Oberbürgermeister Uwe Schneidewind. Entstanden ist die Skulptur bei einem Automobilzulieferer in Engelskirchen, unter anderem von Industrierobotern. Ein Video der Entstehung verbirgt sich hinter dem am Sockel angebrachten QR-Code. So wie sich sich Engels in seinem Wirken mit den Arbeitsbedingungen der Textilindustrie auseinandersetzte, macht es Eckehard Lowitsch mit den Veränderungen des künstlerischen Prozesses durch Künstliche Intelligenz, die, so Lowitsch, schon fünf von sechs Arbeitsschritten übernehmen könne. Die Skulptur „Der junge Engels“ ist in Kooperation mit der Universität Wuppertal und dem Robotik-Experten KUKA entstanden.2

Position der Skulptur auf der Karte

Fußnoten:

  1. Neuer Mitbewohner: Skulptur „Der junge Engels“ zieht ins Museum Industriekultur ein, Pressemeldung der Stadt Wuppertal vom 22.5.2025 ↩︎
  2. Caroline Büsgen, Engels Rückkehr nach Hause: Skulptur des berühmten Wuppertalers von Eckehard Lowisch, in: WZ vom 22.5.2025 ↩︎

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